Babys Geburt

 "Mami, es kann losgehen, ich möchte dich sehen und kennenlernen. Ich bin bereit zu kommen. Bist Du auch bereit?"

 

So lege ich mich also ins Zeug und möchte nun endlich geboren werden. Mein Input für die Geburt gebe ich an meine Mami weiter, Mami macht ganz viel Oxytocin im Körper, damit es auch für sie losgehen kann. Nun, damit wir gemeinsam diese Reise beginnen können, bin ich darauf angewiesen, dass meine Mami auch mit allen Sinnen und Nerven, mit ihrer ganzen Aufmerksamkeit bei mir ist. Sobald ich spüre, dass wir uns verbunden haben, kann es also losgehen. Ach, ich bin ja so aufgeregt. Was erwartet mich wohl, wie wird es sein, wo werde ich sein? Vielleicht in diesem Licht, was ich schon so lange irgendwie so verschimmert wahrnehme? Ah, ich lass einfach mal los und lass mich gehen - mein Motto:, Entspannung. Das war schon immer gut. Mami, los, wo bist Du!?

 

WELLE um WELLE werde ich geboren

 

Ja, ich spüre Dich, Mama, oh, es ist so schön, wie Du mich liebkost, mit Deinen Wänden und Deiner Kraft. Ich spüre die Kraft, die von Dir ausgeht, sie schiebt mich langsam tiefer. Und wenn Du atmest, höre ich den Windzug und dann kommt auch eine starke Entspannung zu mir und durch mich. Immer tiefer und tiefer. Und ja, ich höre meine Mama weinen, so wimmern, vielleicht hört sie mich auch? Ja, ich freu mich auch, Mama. Und sie spürt mich bestimmt ebenfalls schieben. Vielleicht machen ihr die Wellen weh oder spürt sie einfach den starken Druck, den ich auch spüre? Wohl ist es so. Ah, es drückt so doll, irgendwie angenehm, irgendwie auch bedrückend, aber auch warm und auch lieblich. Oh Mama, ich bin so verliebt und so froh, dass wir dies zusammen machen. Ich fühle mich so umgeben von Dir. Danke, dass Du mich umsorgst und bei mir bist. Ich schiebe mit! Ein bisschen das Füsschen ausstrecken und los. Mama, so schön, dass Du mir diese Zeit gibst, die ich brauche, danke dafür, dass Du die Stösse gelassen nimmst. Das tu ich um herauszukommen, nicht um Dir weh zu tun, ich hoffe, Du kannst mir verzeihen. Aber zum Glück tun wir es gemeinsam. Gemeinsam ist es viel cooler und schöner. Es vergeht und vergeht. Ich rutsche näher an dieses Licht. Aber nur langsam, ich muss mich immer wieder erholen. Oh, Mama stockt. Was ist das? Lasst sie mich im Stich?

 

Ah, gut, sie ist wieder da. Ja, ich bin auch da, Mama, ich bin auch da. Bleib immer da, ja?

 

Mama ist die Beste

 

Etwas fässt mich an den Kopf. Sind es die warmen Finger meiner Mama? Oh ja, das werden sie sein. Sie erspürt mich, wie schön. Mama, ich komme, wart auf mich. Bald bin ich da. Ich bin so stolz auf uns beide. Wir sind einfach da, warten, s geht weiter, warten, es geht weiter. Einfach grad so wie s geht. Und dann kommt wieder so ein kräftiger Druck, es zerdrückt mich schier, es presst mir alles zusammen, ah mein Kopf drückt, meine Arme, mein Körper - alles ist so klein plötzlich. Bin ich nicht schon gewachsen, ich fühle mich länger als sonst, aber auch viel schmaler. Es zerrt mich fast auseinander. Ein Stoss und Druck und ein Langziehen sogleich. Es macht mir fast ein bisschen Angst. Aber Mami ist ja da. Ich spüre sie. Sie gibt alles und ist trotzdem so entspannt. Ah, sie ist meine Herzgöttin. Ja, ich bin gleich da. Und nochmals dieser tiefe Atem, dieser Wind, ein Druck und Langziehen im ganzen Körper. Ich seh was, es ist wie vorhin, aber klarer. Es ist warm, eine Hand umhält meinen Kopf. Das ist Mama. Und nochmals ergreift mich diese furchtbare Liebe, dieser feste Stoss…und ich schwimme in ein warmes, klares Wasser. In ein Gefühl von mich umgreifender, tiefglücklicher Liebe - es sind ihre Hände, die mich an ihren Körper drücken. Ja, dieser Geruch kenne ich, das ist meine Mama. Sie ist da. Endlich. Wow, ist sie schön. Und ihre Haut ist wundervoll. Ich bin in Sicherheit, bei ihr auf dem Bauch - draussen. Und trotzdem in der Wärme. Ach wie schön. Welch wunderschöne Augen sie hat.

 

Ich möchte ziehen, etwas in den Mund nehmen. Meine Finger sind so schwer, meine Füsschen sind so weit weg. Was kann ich in den Mund nehmen? Ich möchte Verbindung und ich möchte saugen. Da, ich seh was. Was ist es? Ich möchte es haben, ah, das schaffe ich. Nur ein bisschen rüberrutschen und nochmals - irgendwie. Ja, Ja, Ja, da ist es. Ist das auch meine Mama? Mmmh, ich habs im Mund. Es ist warm und mmmmh, da kommt was süssliches und es schmeckt wie mein altes Zuhause. Mmmh, Milch von Zuhause. Das ist gut. Ich habs geschafft, zusammen mit meiner Mama, und mein Papa ist auch da. Jetzt bin ich angekommen.  

 

Ich liebe Euch! Danke, dass ihr da seid.

 

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Das Baby braucht die unumstössliche Verbindung zu seiner Mutter. Über das Liebeshormon Oxytocin kann sich das Baby in Sicherheit fühlen und weiss, dass es jederzeit bei der Mama ist. Ist die Mama abgelenkt, muss etwas unterschreiben, ausfüllen oder sogar zuhören, kann die Verbindung nicht aufrecht erhalten werden. Dies ist ein Aufschrei an die Mütter, sich zu jederzeit während der Geburtsarbeit der Geburtsarbeit hinzugeben und sich mit nichts anderem beschäftigen als mit ihrer Geburtsarbeit. Dies kann auch in einer Lieblingstätigkeit, an einem Lieblingsort oder beim Nichts-Tun sein.

 

Oxytocin ist der Schlüssel der Liebe

 

Kein künstliches Oxytocin kann diese Liebe aufrecht erhalten. Kein Schmerzmittel, auch wenns noch so gering dosiert ist, kann die Verbindung vollständig aufrecht erhalten. Dieses Wissen erkennt man in der Arbeit in Hypnose-Therapie-Sitzung, bei der viele Klient*innen sich während der Geburt alleine gelassen fühlen.

 

Nur die echte Natur kann echte Liebe schenken!

 

 

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