Eine Hausgeburt? Natürlich!

Während den Geburtsvorbereitungskursen sind schon einige Fragen zu meinen Hausgeburten aufgetaucht. Hier sind die wichtigsten Antworten:

 

Diverse Fragen aus dem Kurs

 

 

 

Was ist mit der Sicherheit während der Geburt?

 

Hier frage ich Dich von welcher Sicherheit Du genau sprichst? Die äussere oder die innere Sicherheit?

 

Was Du hier im Kurs lernst, ist, wie du an Deine ganz persönliche innere Selbstsicherheit gelangst. Während das Gebären eine Instinkthandlung ist, kannst Du Dich auch einfach auf Deine innere Sicherheit berufen. Wenn Du weisst, dass Dein Körper imstande ist zu gebären, dann wird die äussere Sicherheit plötzlich unnötig. Wichtig für die innere Sicherheit ist die totale Entspannung.

 

 

 

Ist eine Hausgeburt nicht gefährlich?

 

Nein. Da zu Hause die Frau in ihren eigenen vier Wänden ist, Privacy erlebt, also in Ruhe und Geborgenheit ist, sich ganz ihren alltäglichen Arbeiten oder dem Hobby etc. widmen kann, hat sie eine höhere Chance sich maximal zu entspannen und ihren Körper einfach arbeiten zu lassen. Auch gebirt die Frau auf ihre eigene Verantwortung und ist sich dessen vor allem sehr bewusst! Gut ist auch, wenn dann jemand dabei ist, der auf die Kinder schaut, sofern noch andere Kinder im Haushalt sind. Die Frau kann sich gerade dem hingeben, was ist, ohne Druck und ohne Rechenschaft abzulegen, ob und wie weit der Muttermund schon offen ist oder ob sie das Geburtszimmer nun schon seit 12 oder 24 oder seit 48 Stunden besetzt. Sie ist völlig frei, kann rausgehen, ist nicht an CTGs oder andere störende Geräte angeschlossen und kann sich einfach dem Geburtsverlauf anpassen.

 

 

 

 

Artikel zum Richtungswechsel der WHO. Wo gebären? Zu HAUSE!

 

 

 

Was ist wichtig betreffend den anwesenden Personen?

Lerne Deine Hebamme und auch Deine/n GeburtsbegleiterIn sehr gut kennen.

 

Bestimme selbst, wann und wer Dich während der Geburt anfasst - denke, dass jeder Eingriff (auch für eine "Bestandesaufnahme" der Geburtsöffnung) der direkte Weg hin zu Komplikationen ist - also zu Schmerzmittel, zu PDA oder zu einem Kaiserschnitt. Besprich genau mit Deinem Geburtsbegleiter/ Geburtsbegleiterin, was es für ihn/sie bedeutet, wenn die Schöpfungskraft durch Dich arbeitet.

 

 

 

 

 

Aber was ist mit Notsituationen/Notfall?

 

Weil Du nach diesem Kurs einen ganz neuen Zugang zu deinem Körper haben wirst, spürst Du intuitiv, wann es notwendig ist, medizinisches Personal hinzuzuziehen. Aber auch dann bleibst Du in Deiner Selbstbestimmung. Wenn Du Deinen Körper nämlich arbeiten lässt und Dich nicht dem Druck eines medizinischen Personals aussetzt, dann hast Du hohe Chancen auf eine natürliche Geburt - auch in einem Spital oder Geburtshaus.

 

 

 

 

 

Haben die älteren Kinder keinen Schock, wenn die Mama bei der Hausgeburt Schmerzen hat und vielleicht schreit?

 

Selten. Da die Mutter in einem entspannten Zustand ist, hat sie viel weniger Schmerzen, resp. nimmt die Kontraktionen vielleicht sogar als wohligen Wellenzustand wahr. Sie hat vielleicht Freude und kann den Kindern mitteilen, was sie gerade erlebt. Die Kinder sind bestimmt auch vorbereitet worden auf das, was passiert. Somit sind die Kinder viel weniger belastet, als wenn sie die Mutter im Krankenhaus besuchen müssen. Dort, wo die Verletzten hingehen, wenn sie Schmerzen haben. Und dann liegt die Mutter sogar noch mit einem unbekannten Kind im Arm da. Schräge Szene für ein Kind. ("Das neue Kind ist böse, es hat Mami weh gemacht und deshalb musste sie ins Krankenhaus."). Eifersucht gibt es zwischen Kindern weniger, wenn das jüngere Zuhause geboren wurde.

 


Wenn Du Fragen hast zu meinen Geburten oder noch mehr Sicherheit brauchst betreffend einer Hausgeburt, dann melde Dich für ein Coaching bei mir?

Oftmals, so nehme ich dies auch in den Kursen wahr, sind es die Partner der Schwangeren, die die äussere Sicherheit für absolut wichtig halten. Wenn Du also gerne zu Hause gebären würdest, Dein Mann aber das für unsicher hält, dann ist der mentale Geburtsvorbereitungskurs bestimmt sehr hilfreich.

 

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